10 Fakten über Istanbul

istanbulDie Stadt Istanbul hat im Laufe der Jahrzehnte nicht nur häufig die Religion, den Namen und den Staat gewechselt. Heute ist die 11. größte Stadt der Welt das kulturelle Zentrum der Türkei und eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Wer sich selbst auf den Weg macht, die Stadt am Bosporus zu entdecken, kann aber weit mehr entdecken als eine Stadt mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten.

Kultur, Religion und das Leben in Istanbul

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1. Die Stadt Istanbul teilt sich auf zwei Kontinente auf. 25 Stadtteile liegen im europäischen Teil von Istanbul, während sich 14 Teile auf der asiatischen Seite befinden. Getrennt werden sie durch den Bosporus, der schon seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Seestraßen der Welt darstellt.

2. Früher wurde Istanbul Konstantinopel genannt und hat im Laufe der Jahre gleich mehrere Kulturen hautnah erlebt. Nach den Römern bzw. den Byzantinern, waren es die Ottomanen, die die Stadt für sich vereinnahmt haben. Der Wechsel zwischen den Religionen ist noch heute am berühmtesten Bauwerk der Stadt zu sehen: Die Hagia Sophia war einst eine christliche Kirche, ist heute aber eine Moschee.

3. Istanbul gilt als die säkularste Stadt der Türkei. Das bedeutet, dass die Religion hier den geringsten Einfluss auf das tägliche Leben hat. Ein paar Sitten sind aber doch einzuhalten, wenn man keinen Ärger mit den Einheimischen haben möchte. So sollte man es vermeiden, auf offener Straße und außerhalb von Restaurants Alkohol zu trinken.

4. Wer sich für Kultur interessiert, wird in Istanbul mit Sicherheit auf seine Kosten kommen. Die Stadt verfügt nicht nur über 69 Museen, die sich zum Beispiel mit der Geschichte der Stadt aber auch mit Archäologie beschäftigen. Mit der Hagia Sophia, dem berühmten Topkapi-Palast und vielen anderen Relikten der wechselnden Kulturen, finden sich noch heute viele Sehenswürdigkeiten für Besucher, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.

5. Die Basare der Stadt haben sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. Noch heute kann man hier Gewürze, Stoffe und Kostbarkeiten aus aller Welt kaufen. Noch heute gilt bei den stolzen Händlern: Feilschen ist Pflicht. Wer nicht einmal versucht zu handeln, zahlt nicht nur zu viel – er wird auch als unhöflich wahrgenommen.

Klima, Verkehr und Ausflüge in Istanbul

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6. Das Klima in Istanbul ist weit angenehmer, als man annehmen würde. Die wärmsten Monate sind auch hier der Juli und August, in denen Temperaturen bis 30 Grad keine Seltenheit sind. Einzig die Luftfeuchtigkeit wird hin und wieder als unangenehm wahrgenommen. Ausreichend Flüssigkeit ist bei einem Stadtbummel im Sommer ein Muss.

7. So etwas wie ein geschlossenes System für den Nahverkehr gibt es in der Stadt nicht. U-Bahnen, S-Bahnen, Trams, Seilbahnen und Busse verbinden sich zu einem riesigen Bienenstock. Wer diese Mittel nutzen möchte, sollte sich an einer der vielen touristischen Informationszentren umfangreich über die beste Route informieren lassen. Oder man nimmt direkt geführte Ausflüge.

8. Eine Reise nach Istanbul ist gleich zu zwei Flughäfen möglich. Sowohl der Atatürk-Flughafen im europäischen Teil des Landes wie auch der Sabiha Gökçen International Airport werden von deutschen Fluglinien in regelmäßigen Abständen – meist täglich – angeflogen.

9. Auch wenn Istanbul am Bosporus liegt, sind die Stadtstrände eher nicht zu empfehlen. Eine Tour zu den Stränden von Sile ist deutlich entspannter und führt zu den mitunter schönsten Stränden, die von diesem Teil der Türkei geboten werden.

10. Das wichtigste Zahlungsmittel in Istanbul ist Zeit: Sowohl für das Shopping, das Eintauchen in die Kultur als auch für das Nachtleben sollte man ausreichend Zeit mitbringen. Istanbul kann auch für ein Wochenende schön sein – um die Umgebung und die Stadt vollständig zu entdecken und zu erleben, sollte man sich zumindest ein verlängertes Wochenende Zeit nehmen.

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