Work and Travel auf allen fünf Kontinenten

Work and Travel auf allen fünf KontinentenWork and Travel erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei jungen Menschen. Die flexible Mischung aus Reisen und Arbeiten ermöglicht es Abenteuerlustigen, die unterschiedlichsten individuellen Ziele und Wünsche rund um den Globus zu verwirklichen. Ob als erster Schritt in die Eigenständigkeit nach Abitur oder Ausbildung, als Auslandsaufenthalt während des Studiums, als kreative Pause vor Eintritt ins Berufsleben oder weil man „einfach mal raus“ muss.

Australien führt schon seit einigen Jahren die Liste der beliebtesten Work-and-Travel-Ziele an, doch auch Nordamerika und Neuseeland haben sich als feste Backpacker-Größen längst etabliert. Mittlerweile ist es auf der ganzen Welt möglich, sich einen Auslandsaufenthalt über Gelegenheitsjobs vor Ort zu finanzieren. In Europa steht nicht zuletzt aufgrund der englischen Sprache Großbritannien hoch im Kurs; ebenfalls beliebt sind Spanien, Italien und Frankreich. Im asiatischen Raum locken zum Beispiel Japan, Taiwan und Indien Entdeckungsfreudige an und auch Südamerika lässt mit Staaten wie Mexiko, Chile und Argentinien die Backpacker-Herzen höher schlagen. Sogar in Afrika sind Arbeitsaufenthalte in Form von Praktika, Volunteering oder Farmarbeit möglich. 

Je nachdem, für welches Land man sich entscheidet, fällt die Organisation des Auslandsaufenthaltes mehr oder weniger aufwändig aus. Für EU-Staaten wird beispielsweise kein Arbeitsvisum benötigt und ein Flug kann aufgrund der geringeren Entfernung relativ kurzfristig und preisgünstig gebucht werden. Dafür können die Lebenshaltungskosten mitunter sehr hoch ausfallen, etwa in England oder Skandinavien. 

Für Australien, Neuseeland, Kanada und einige asiatische Staaten gibt es das Working-Holiday-Visum, das speziell für Work-and-Travel-Aufenthalte bis zu einem Jahr entwickelt wurde. Es muss rechtzeitig vor Abreise beantragt werden und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Für die Beantragung wird unter anderem ein gültiger Reisepass benötigt und es müssen ausreichende finanzielle Mittel nachgewiesen werden. 

Um in den USA reisen und arbeiten zu können, braucht man in der Regel ein J1-Visum, das wieder anderen Voraussetzungen unterliegt. Auch wenn es das klassische Work and Travel dort nicht gibt, bietet das Land zum Beispiel mit Summerjobs oder Auslandspraktika ähnliche Möglichkeiten, die allerdings nur eingeschriebenen Studierenden offen stehen. Freiwilligenarbeit kann hingegen jeder mit einem normalen Besuchervisum leisten, allerdings ist diese Form der Beschäftigung unbezahlt.

Unabhängig vom Zielland sollten vor Abreise eine Auslandskrankenversicherung, Haftpflicht- und Unfallversicherung abgeschlossen werden. Ebenfalls sollte man über eine gängige Kreditkarte verfügen, eventuell kann auch ein internationaler Führerschein nützlich sein. 

Für diejenigen, die diese und weitere organisatorischen Hürden nicht alleine nehmen wollen, gibt es eine Vielzahl an spezialisierten Organisationen, die beim Visumsantrag behilflich sind oder gar die gesamte Work-and-Travel-Planung übernehmen. 

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